Mobile Entdeckungstouren
Wirtschaftsgebäude
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Willkommen im Bergfried Park
- 19 Stationen
- ca. 2 km
- ca. 1 Stunde
Im Wirtschaftshof waren der Küchenflügel mit Lieferanteneingang und weitere Wirtschaftsgebäude untergebracht. Hierzu gehörten die Waschküche mit Bügelstube, eine Werkstatt sowie der Heizungskeller inklusive Kohlebunker. Außerdem gab es Stallungen für Pferde.
Die Gästezimmer und Stuben für das Personal unterm Dach waren von der Villa aus zu erreichen.
Hüthers große Vorliebe waren Hunden, vor allem Pekinesen und Französischen Bulldoggen. Sie lebten in Hundezwingern, die den Wirtschaftshof nach Südwesten begrenzten. Später wurden diese Zwinger zu Garagen für den größer werdenden Fuhrpark umgebaut. Die Hunde wurden dann in Zwingern nahe der Hirschstatue am Rande des Parks gehalten.
In Richtung Stadt – abgetrennt durch eine Eibenhecke – schloss sich die Westterrasse an – angelegt wie ein Teppichbeet mit ornamentalen Blumenbepflanzungen, Kiesweg und Palmen in Töpfen sowie einem Wasserspiel.
Die Linde mit Rundbank gehört zu den ältesten Bäumen im Park, sie stand schon vor der Bauzeit.
In der Durchfahrt vom Schmuckhof zum Wirtschaftshof findet man eine Einholm-Leiter. Die heute ungewöhnliche Form war damals durch ihre leichte Handhabung besonders für den Beschnitt der zahlreichen Bäume im Park geeignet. Eine Eisenspitze am schweckbaren Fuß sorgte für einen sicheren Stand.
The service courtyard housed the kitchen wing - complete with a delivery entrance - and other utility buildings. These included a laundry room with an ironing area, a workshop, and the boiler room, which featured a coal bunker. There were also stables for horses.
The guest rooms and staff quarters located under the roof were accessible from the main villa.
Hüther was particularly fond of dogs, especially Pekingese and French Bulldogs. They were originally housed in kennels that bordered the service courtyard to the southwest. These kennels were later converted into garages to accommodate an expanding fleet of vehicles; the dogs were subsequently moved to kennels near the stag statue at the edge of the park.
On the side facing the town - separated by a yew hedge - lay the west terrace. It was laid out like a formal carpet bed, featuring ornamental floral plantings, a gravel path, potted palms, and a water feature.
The linden tree with its circular bench is one of the oldest trees in the park; it predates the construction of the estate.
In the passageway connecting the ornamental courtyard to the service courtyard, one can find a single-rail ladder. Its design - unusual by today's standards - was highly practical at the time; the ladder was easy to handle, making it ideal for pruning the park's many trees. An iron spike at the pivoting base ensured stability.
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Auf den Wirtschaftshof komme ich eigentlich nur, wenn die Berta, die Köchin, Zwiebeln, Kräuter oder Gemüse aus unserer Gärtnerei braucht. Oder wenn der Kohlenhändler Koks abgeladen hat. Dann wird jede Hand gebraucht, um den Koks durch die Luken an der Durchfahrt in den Keller zu schaufeln.
Auch sonst ist hier immer Leben. Der Kurt, der Cheffahrer, wienert die Automobile, wenn er nicht unterwegs ist mit dem Herrn Doktor. Oder der Herr Werner, der Älteste vom Herrn Doktor, der jetzt auch schon in der Mauxion mitmischt, der schraubt an seinem Motorrad. Auch der junge Herr Gerd, der Jüngste vom Herrn Doktor, macht dabei schon mit.
Manchmal fragt der junge Herr Werner mich auch um Rat. Ihm gehört nämlich das kleine Gewächshaus an der Südseite vom Wirtschaftsgebäude, das hat er mal zum Geburtstag gekriegt, da züchtet er Kakteen drin.
Sogar der Gustav, der Reitlehrer und Stallmeister, ist hier oft anzutreffen, stehen doch auch hier Pferde im Stall. Und zwischendurch wuseln die Hunde rum. Apropos: der Gustav. Hat der nicht neulich eine verrückte Wette gewonnen! Wir Angestellten auf dem Bergfried, wir gehen ja gern mal auf ein Feierabendbier auf die Friedenshöhe rüber, in die Gaststube gleich hinterm Torfried. Da hat doch einer den Gustav angestachelt, dass er als Stallmeister auch mal angeritten kommen könne zum nächsten Tanzabend auf der Friedenshöhe. Gesagt, getan, der Gustav ritt auf "Paloma", der wunderschönen Schimmelstute, in den Tanzsaal ein. Gab das ein Staunen und Raunen und Gelächter - und Freibier!
I really only come to the service yard when Berta, the cook, needs onions, herbs, or vegetables from our market garden - or when the coal merchant has dropped off a load of coke. That’s when all hands are needed to shovel the coke through the hatches in the passageway and down into the cellar.
There’s always activity here, though. Kurt, the head chauffeur, polishes the cars whenever he isn’t out driving the Doctor. Then there’s Mr. Werner - the Doctor’s eldest son, who’s already getting involved in the Mauxion business—tinkering with his motorcycle. Young Mr. Gerd, the Doctor’s youngest, joins in on that, too.
Sometimes young Mr. Werner asks me for advice as well. You see, the small greenhouse on the south side of the service building belongs to him - he got it for his birthday - and he grows cacti in there.
Even Gustav, the riding instructor and stable master, is often to be found here, since there are horses stabled on the premises. And the dogs are always bustling about in between. Speaking of Gustav - didn't he win a crazy bet the other day? We staff from the Bergfried like to head over to the Friedenshöhe - the tavern just past the gatehouse - for an after-work beer. Someone dared Gustav to actually ride his horse to the next dance night at the Friedenshöhe. No sooner said than done: Gustav rode "Paloma" - that beautiful white mare - right into the dance hall. The gasps, the murmurs, the laughter - and the free beer!
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